Montag, 13. Februar 2012

YFU Schweiz

Vielen ist gar nicht bewusst, dass YFU Schweiz ganz anders aufgebaut ist als die Vertretung in Deutschland. Der Bewerbungsprozess verläuft einigermassen gleich. Nur die Fristen sind anders gesetzt und es werden auch nicht exakt die gleichen Länder angeboten. Anschliessend erhält man die Einladung für ein Einzelgespräch bei einer Interviewerin oder einem Interviewer aus der Region. Das Interview findet bei denen zu Hause statt und dauert ungefähr eine Stunde. Gefragt wird nur normales Zeug. Beispielsweise: Weshalb diese Länderwahl, was erwartet man vom ATJ, wie ist die Beziehung zur Familie etc. Das Ganze ist relativ locker und meistens bekommt man eine Woche später den Anruf des Interviewers und weiss Bescheid, ob man nun angenommen ist oder nicht. In Deutschand wird das ganze regionaler abgewickelt. Wir haben hier in der Schweiz nur eine Geschäftsstelle in Bern währen YFU Deutschland mehrere Vertretungen hat. Für die Gruppeninterviews in eigens dafür vorgesehenen Räumen im jeweiligen Büro werden den Bewerbern weitaus schwierigere und auch verrücktere Fragen gestellt. Man muss sich also auch direkt mit den anderen vergleichen und sollte da auch i.wie herausstechen. Es gibt nicht nur einen, der dir Fragen stellt, sondern glegleich mehrere. Anschliessend gibt es wieder ein Einzelinterview Man muss auch auf die Intervieweinladung warten, bis genügend Leute aus der Region vorhanden sind, die sich ebenfalls beworben haben. Ca. 2 Wochen später weiss man dann auch Bescheid durch Telefonat und/oder Post.
Auf YFU gekommen bin ich dank einer Infoveranstalltung an meiner Schule. Sie kamen freundlich und erfahren daher, so dass ich mich für sie entschieden habe. Die orangenen Broschüren und die netten Telefonate überzeugten mich dann vollends. Von Anfang an kam nur eine Non-Profit Organisation in Frage. YFU war auf alle Fälle die richtige Entscheidung ! Welche der beiden "Arten" des Auswahlprozesses besser ist, kann ich nicht sagen

Kommentare:

  1. in democratic germany, you don't choose YFU, YFU chooses you
    das ist der eigentliche unterschied ;)
    viel spaß in sa :)

    AntwortenLöschen
  2. Naja, es heisst nicht automatisch, dass man bei YFU Schweiz angenommen ist. In der Schweiz ist ein Austauschjahr nicht so populär wie beispielsweise in Deutschland, vorallem auch wegen unserem Schulsystem. Man muss praktisch wiederholen, ausser man ist eine Intelligenzbestie. Während es in Deutschland "viele" mit 1.0/1.1/1.2 Schnitten gibt, ist das hier in der Schweiz nahezu unmöglich (jedenfalls an unserer Schule)

    AntwortenLöschen